Und wer den Glamour-Faktor inklusive will, der stillt dieses Bedürfnis einfach mit alkoholfreien Cocktails.
Mein Favourit: Caipirinha Ginger
Etwa zwei TL braunen Zucker auf die Limetten geben, und beides 'zerstampfen', sodass sich Limettensaft und Zucker vermischen.
Den Rest des Glases mit Crushed Ice auffüllen.
Ginger Ale darüber gießen.
Fertig!
*
Die Sonne stand hoch am Himmel.
Nicht der kleinste Hauch einer Wolke
tummelte sich am makellos blauen Himmel.
Leidglich eine leichte warme Brise
kräuselte das indigofarbene Wasser in der trägen Mittagshitze.
Sie lag auf einer niedrigen Korbliege
auf dem Rücken. Flach, sodass das bisschen Wind angenehm über sie
hinweg fegte. Der breitkrempige weiße Sonnenhut warf großflächige
tiefe Schatten über ihr Gesicht und Dekolletee, dennoch trug sie
eine dunkle Sonnenbrille mit großen Gläsern und glänzend schwarzem
Rand.
Die Sonne hatte auf ihrer Haut bereits
einen bronzenen Schimmer hinterlassen, von der sich der weiße Bikini
leuchten abhob.
Dieser Kontrast wurde durch die dunklen
Farben des Mahagonidecks und des Korbgeflechts nur verstärkt, die
sich edel von dem in der Sonne funkelnden weißen Lack der Yacht
absetzten.
Dicht neben einer Hand die elegant über
der Armlehne hing, stand ein frischer Cocktail auf einem niedrigen
gläsernen Beistelltisch. Dicke Wassertropfen waren in der Hitze
außen am Glas kondensiert, das bis obenhin mit Eissplittern
angefüllt war.
Von irgendwo her aus dem inneren des
Schiffes drang leise Klaviermusik herauf. Jemand übte auf dem
Steinway im Wohnzimmer.
Sie rückte sich mit einer trägen Geste die
Sonnenbrille auf der Nase zurecht, und setzte sich auf.
Das Buch, das aufgeklappt, auf den
Seiten ruhend, neben ihr gelegen war, schlug dumpf am Boden auf.
Beiläufig, fast schon desinteressiert,
platzierte sie es neben dem Glas, und nahm stattdessen dieses in die
Hand.
F. Scott Fitzgerald, in dessen Welt sie
noch vor einer Stunde so vertieft war, dass sie vorgab, die Stimme
ihres Onkels nicht gehört zu haben, die sie zu einer Partie Black
Jack einlud, war vergessen.
Der Sommer machte sie sprunghaft und
rastlos. Verlieh allem eine Aura der Kurzlebigkeit und gleichzeitig
eine zeitdehnende Lethargie, stellte dem Genuss des puren Augenblicks
das Wissen um seine Endlichkeit gegenüber.
Das glänzende Blackberry, dass im
Schatten unter der Liege lag, vibrierte laut, doch sie ignorierte es.
Der Moment war zu kostbar, um ihn zu
teilen.
Und in einer so spontanen, fließenden
Bewegung, dass es einen stillen Beobachter wohl einige Augenblicke
gekostet hätte, um sie zu verstehen, erhob sie sich, stieg auf die
Reling, flog und tauchte in das angenehme Kühl des glasklaren
Ozeans.
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