Freitag, 4. Januar 2013

Dillon - This Silence Kills

Wer die Stimme von Dominique Dillon de Byington im Kopf hat, die Videos in schwarz-weiß, das melancholische Klavier, der kann vielleicht nachvollziehen, warum ich mich ausgerechnet an einem kalten, grauen Regentag für den Kauft dieses Albums entschieden habe.
Und das ist nicht negativ gemeint. ;)
 


"The Silence Kills" ist leise, aber dafür sehr intensiv.
Für mich keine CD, die einfach mal so nebenzu läuft.
Ambesten Stöpsel in die Ohren, Augen zu, und erst dann anhören ;)

Die Lieder sind sehr abwechslungsreich, obwohl sie irgendwie doch eine Einheit bilden.
Neben dem Klavier, das sich durch fast alle Stücke schleicht, kommen auch Percussion, elektronische Elemente, und Blasinstrumente (siehe 'Tip Tapping') zum Einsatz.
Es wird definitiv nicht an Kontrasten und an musikalischer Spannung gespart.
Dillons Stimme Erweckt den Anschein, als ob sie einerseits sehr fein und fragil wäre, dann aber auch wieder rauh und eindringlich.
Auch die Texte für sich sind wie melancholische kleine Gedichte, die (gesungen) vor allem von Wiederholungen leben.
Aber das macht die Songs trotz ihrer Eigenwilligkeit doch eingängig.

Als "Anspieltips" würde ich vorschlagen:
Tip Tapping, Your Flesh Against Mine, Undying Need To Scream, From One To Six Hundred Kilometers, Aprupt Clarity

Als "verwandte" Künsler könnten in Frage kommen:
Slolèy, CocoRosie, Lykke Li, ein bisschen Björk gemixt mit Coeur de Pirate ...

Fazit: Wie ich finde, ist "The Silence Kills" ein mehr als gelungenes Debütalbum.
Ich hoffe, da kommt bald noch mehr nach ;)

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