(Mehr oder weniger) pünktlich zum Release des zweiten
Studioalbums (Zählt man die „Born to die – Paradise
Edition“ als 1,5) von Elitzabeth Woolridge Grant, alias Lana Del Rey, kommt hier ein kleines Review.
Da es über lange Zeit ganz so aussah, als hätte Lana gar nicht mehr vor, noch ein weiteres Album zu produzieren, dürfte es viele Fans daher umsomehr begeistert haben, als anfang des Jahres eher zufällig bekanntwurde, dass man bereits an 'Ultraviolence' arbeitete.
Nachdem 'West Coast' bereits einige ziemlich überrascht haben müsste, schlägt 'Ultraviolence" beim Durchören allgemein etwas andere Töne an, als das Debütalbum 'Born To Die".
Da es über lange Zeit ganz so aussah, als hätte Lana gar nicht mehr vor, noch ein weiteres Album zu produzieren, dürfte es viele Fans daher umsomehr begeistert haben, als anfang des Jahres eher zufällig bekanntwurde, dass man bereits an 'Ultraviolence' arbeitete.
Nachdem 'West Coast' bereits einige ziemlich überrascht haben müsste, schlägt 'Ultraviolence" beim Durchören allgemein etwas andere Töne an, als das Debütalbum 'Born To Die".
'West Coast' bot uns schon einen
kleinen Vorgeschmack auf die Stimmung des Albums und die leicht
anderen Atmosphäre.
Während auf dem ersten Album die Songs noch klangen, als währen sie fest auf dem Boden in der Realität verankert, könnte man fast meinen mit ihrem zweiten Album hebt Lana Del Rey in etwas höher Spären ab.
Nicht nur die gewohnt rauchige Stimme haucht nun in höheren Tonlagen melancholische Melodien, sondern auch der Sound im allgemeinen ist überraschend oft reduzierter (im Vergleich zu 'Born To Die')
'West Coast', 'Brooklyn Baby' oder auch der Opener 'Cruel World' beginnen mit puren Gitarrenklängen, und die elektronischen Effekte halten sich dezenter im Hintergrund.
Man könnte fast sagen, 'Ultraviolence' ist - anders, als der Titel vielleicht vermuten lässt - weniger agressiv als 'Born To Die'.
L.A. versus NYC.
Sanftere Klänge, und Effekte wie aus Opas Grammophon, ein Hauch vom Hollywood der Marilyn-Monroe-Era ... - sie singt wohl nicht umsonst von der Westcoast.
Was jedoch auf jeden Fall komplett 'erhalten bleibt', ist der Glamour.
Titel wie 'Old Money' erzählen von einer Welt der Reichen und Schönen.
'Money Power Glory' erklärt sich wohl von selbst.
Wer die zahlreichen Leak-Songs, die unbeabsichtigt an die Öffentlichkeit sickerten, bevor sie offiziell veröffentlicht werden konnten, und nun schon seit einiger Zeit in stetigem Fluss auf YouTube gepostet werden, mitverfolgt hatt, könnte außerdem vermuten, dass eine große Portion der Acoustic-Songs, die Lizzy Grant unter einem weiteren Pseudonym, May Jailer, produziert hat, in dieses Album mit eingeflossen ist.
Überhaupt liegen in den Tiefen des Internets so einige Lana-Del-Rey-Schätze vergraben, die trotz des immer gleichen Basis-Stils eine überraschende Klangvielfalst aufweisen.
Und ganz nebenbei bemerkt, stöbern lohnt sich!
Ich mir gut vorstellen, dass sich die Geister einiger LDR-Fans bezüglich 'Ultraviolence' wohl nicht ganz einig werden.
Sieht man mal von der ein oder anderen Tonfolge, den brillianten Texten, und der unverkennbaren Stimme, die Lanas Stil sicherlich mit ausmachen, ab, zeigt die selbst ernannte Ms 'Gangster Nancy Sinatra' auf dieser Platte scheinbar ihr zweites gesicht.
Ich persönlich finde auch dieses Album sehr gelungen, aber welche der vielen Seiten der Lana Del Rey tatsächlich die Schokoladenseite ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Anspieltipps:
Ultraviolence, West Coast, Old Money, Florida Kilos
Während auf dem ersten Album die Songs noch klangen, als währen sie fest auf dem Boden in der Realität verankert, könnte man fast meinen mit ihrem zweiten Album hebt Lana Del Rey in etwas höher Spären ab.
Nicht nur die gewohnt rauchige Stimme haucht nun in höheren Tonlagen melancholische Melodien, sondern auch der Sound im allgemeinen ist überraschend oft reduzierter (im Vergleich zu 'Born To Die')
'West Coast', 'Brooklyn Baby' oder auch der Opener 'Cruel World' beginnen mit puren Gitarrenklängen, und die elektronischen Effekte halten sich dezenter im Hintergrund.
Man könnte fast sagen, 'Ultraviolence' ist - anders, als der Titel vielleicht vermuten lässt - weniger agressiv als 'Born To Die'.
L.A. versus NYC.
Sanftere Klänge, und Effekte wie aus Opas Grammophon, ein Hauch vom Hollywood der Marilyn-Monroe-Era ... - sie singt wohl nicht umsonst von der Westcoast.
Was jedoch auf jeden Fall komplett 'erhalten bleibt', ist der Glamour.
Titel wie 'Old Money' erzählen von einer Welt der Reichen und Schönen.
'Money Power Glory' erklärt sich wohl von selbst.
Wer die zahlreichen Leak-Songs, die unbeabsichtigt an die Öffentlichkeit sickerten, bevor sie offiziell veröffentlicht werden konnten, und nun schon seit einiger Zeit in stetigem Fluss auf YouTube gepostet werden, mitverfolgt hatt, könnte außerdem vermuten, dass eine große Portion der Acoustic-Songs, die Lizzy Grant unter einem weiteren Pseudonym, May Jailer, produziert hat, in dieses Album mit eingeflossen ist.
Überhaupt liegen in den Tiefen des Internets so einige Lana-Del-Rey-Schätze vergraben, die trotz des immer gleichen Basis-Stils eine überraschende Klangvielfalst aufweisen.
Und ganz nebenbei bemerkt, stöbern lohnt sich!
Ich mir gut vorstellen, dass sich die Geister einiger LDR-Fans bezüglich 'Ultraviolence' wohl nicht ganz einig werden.
Sieht man mal von der ein oder anderen Tonfolge, den brillianten Texten, und der unverkennbaren Stimme, die Lanas Stil sicherlich mit ausmachen, ab, zeigt die selbst ernannte Ms 'Gangster Nancy Sinatra' auf dieser Platte scheinbar ihr zweites gesicht.
Ich persönlich finde auch dieses Album sehr gelungen, aber welche der vielen Seiten der Lana Del Rey tatsächlich die Schokoladenseite ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Anspieltipps:
Ultraviolence, West Coast, Old Money, Florida Kilos

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