Samstag, 27. Dezember 2014

H O Z I E R

DE// Ich hoffe ihr hattet alle schöne Weihnachten!
Ich jedenfalls schon!
Nicht nur weil ein paar Sachen bekommen habe, die ich mir wirklich gewünscht habe, sonder weil Weihnachten für mich einfach die schönste Zeit im Jahr ist.
Und da ich diesen kleinen Schatz nun von meiner Wunschliste streichen kann, will ich ihn heute mit euch teilen:

* * *

EN// I hope you all had the happiest of holidays!
Well, I did!
Not just because I got some things I really wished for, but because Christmas is my absolutely favorite time of the year.
Anyway, now that I can cross this little treasure of my wish-list, I'd really like to share it with you:


DE// Bekannt wurde Andrew Hozier-Byrne quasi über Nacht mit der ersten Singleauskopplung aus seinem Debüt-Album.
'Take Me To Church' eroberte im Handumdrehen die Spitzen der europäischen und amerikanischen Charts, und das zurecht.
Und obwohl er zwischen Charly XCX und Meghan Trainor auf jedem x-beliebigen Sender läuft, bewegt sich seine Musik offensichtlich in einer komplett anderen Liega.
Gute Musik, wie man sie heute eigentlich nur noch selten zu hören bekommt, ohne danach suchen zu müssen.
Im Video zu 'Take Me To Church' wird Homophobie anlässlich des akutellen Weltgeschehens thematisiert. Was soll man da noch sagen?

Seine Texte sind intelligent, eigentlich simpel, aber unglaublich treffend formuliert.
Ich hoffe, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass jedes Lied für sich ein außergewöhnliches Liebeslied ist, situiert in einer harten, realen Welt, der man entfliehen will, in der es schwer ist, seinen richtigen Platz zu finden. Und dabei ist die Liebe nicht wirklich romanitsch, sondern sinnlich und verzweifelt, verletzlich und verletzend, Zufluchtsort und ein Ort von dem man fliehen möchte.
Liebe, Leben und Tod, Religion, Sinn und Sünde, scheinen sich als roter Faden durch Hoziers Texte zu ziehen.
Und obwohl viele Titel mit religiösen 'Begriffen' durchzogen sind, stellt sich die Frage, ob die Bedeutung nicht vielleicht doch blasphemisch ist.
Diese 'Zweideutigkeiten' sind es, die fesseln, und einen nachdenken lassen.
Wer Hozier hört, ohne auf die Lyrics zu achten, dem entgeht wahrscheinlich der wichtigste Teil dieses Albums.

Die andren Songs auf der Platte sind weniger 'komerziell' und radiotauglich wie 'Take Me To Church', und doch ist jedes einzelne Lied eine musikalische Perle.
Die tiefgründigen Texte brauchen nur wenig Drumherum.
Hozier schafft mit überwiegend rhythmus- und basslastiger Untermalung zu seiner ausdrucksstarken Stimme eine ganz besondere, melancholische Stimmung.
Die Stilrichtung bewegt sich meiner Meinung nach irgendwo zwischen (Irish)Folk, Rock und Blues.
Definitiv keine CD für nebenzu, sondern eine, die gehört werden will.

Anspieltips: Take Me To Church, Angel Of Small Death & The Codeine Scene, To Be Alone, Sedated

* * *

EN// Andrew Hozier-Byrne became kind of famous over night with the first single-release of his debute album.
'Take Me To Church' climbed to the tops of the European and american charts, with good cause.
And although any radio station plays his music between, just for example, Charly XCX or Meghan Trainor, it's obviously a whole other league we're talking about.
Good music that's rarely heard these days, without having to specifically look for it.
The video to 'Take Me To Church' deals with homophobia as it does pose an issue in current world affairs. Do I need to say more?

His lyrics are intelligent, simple actually, but incredibly to the point.
I hope I don't overreach my competences with saying that each and every song on that album is an extraordinary love song, placed in a hard and very real world you want to escape from and where it's quite hard to find your right place in.
And it's not a romantic kind of love. It's sensual and desperate, fragile and violating, shelter and a place you want to run from.
Love, life and death, religion, reason and sin, seem to build the foundations of Hozier's lyrics.
Though many religious 'words' are hidden in those lines, it never seems to be quite clear weather there is blasphemy between them or not.
Those thought-provoking 'ambiguities' do hold a certain fascination.
Whoever listens to Hozier without paying attention to the lyrics will definitely miss the most important part of the album.

The other songs are less 'commercial' and radio-fit than 'Take Me To Church', but - maybe because of that - every song is a musical treasure by itself.
Profound lyrics actually don't need much surrounding. Hozier manages to create a very special, melancholic mood by using mainly rhythm and bass to underline his expressive voice.
His style could be defined somewhere between folk, rock and blues.
This CD is not one to be played in the background but one that wants to be heard.

Recommendations: Take Me To Church, Angel Of Small Death & The Codeine Scene, To Be Alone, Sedated


Samstag, 6. Dezember 2014

D I Y : c h r i s t m a s e a r r i n g s


DE // Fröbelsterne sind so zu sagen der Evergreen der Weihnachtsdekoration. Es gibt sie in allen erdenklichen Farben, Größen und sonstigen Variationen.
Eigentlich wollte ich sie dieses Jahr wieder als Geschenkanhänger für Weihnachten basteln - hab ich auch - aber dann bin ich so zu sagen über Umwege auf eine ganz andere Idee gekommen:
Fröbelsterne aus Geschenkband als Ohrringanhänger.
Die sind nicht nur wirklich putzig, sondern auch eine tolle Geschenkidee für Weihnachten.

Man braucht:
- Ohrringe ohne Anhänger (gibts im Bastelladen)
- Geschenkband (am schönsten werden die Sterne mit glänzendem Geschenkband)
- feinen Draht
- ein Bisschen Zeit, eine Schere, eine Nadel und Schokolade zur Steigerung der kreativen Leistungsfähigkeit

Bemerkung: Es war irgendwie ziemlich schwer die richtigen Worte für die Faltanleitung zu finden, aber ich hatte die Bilder schon gemacht, also habe ich es einfach mal versucht.
Ansonsten gibt es im Netzt hunderte von anderen Seiten und Videos, die es um einiges besser erklären.

* * *

EN // Moravian stars reappear every christmas in every possible variation. This year I thought they might make great gift tags, and somehow I ended up making very tiny ones of ribbon.
I liked them so much that I decided using them as earring charms.
And besides being really cute they certainly make great christmas gifts.

You need:
- earrings (without charms)
- ribbon (the shinier the better)
- wire
- a little time, scissors, a needle and chocolate to increase creative potential

Note: I found it quite difficult to find the right words to explain what your are supposed to do in order to fold a moravian star, but I already took the pictures so I tried (and failed).
But there are a lot of other webpages and videos that will show you how to do it.


DE// Schneide 4 ca. 30cm lange Streifen Geschenkband ab, und falte sie in der Mitte. Es sollte zweimal die glänzende, und zwei mal die matte Seite nach außen schauen. Verflechte die Streifen wie auf Bild 1 (besser zu sehen auf Bild 2).
Klappe dann jeden Streifen auf einer Seite reihum in die entgegengesetzte Richtung, sodass sie sich überkreuzen und schiebe den letzten unter dem ersten hindurch. (Bild 3)

* * *

EN// Cut 4 stripes of ribbon, about 30cm long, and fold them in half. Two each with the shiny and the matted side visible. Interweave the stripes according to picture 2 and 1.
Fold the strips on one side clockwise in the opposite directions, so they all interlace and push the last one under the first one. (picture 3)


DE// Falte den Rechten Streifen einer Siete wie in Bild 4 und 5. Ziehe den Streifen durch das 'Quadrad' darunter.
Auf beiden Seiten mit allen Streifen wiederholen.

* * *

EN// Fold the right strip of a pair (picture 4 and 5). Then pull the end the through the 'square' right underneath. Repeat on both sides with all strips.


DE// Du solltest jetzt einen zweidimensionalen Stern vor dir liegen haben. (Bild 7)
Falte jetzt wieder alle Streifen in die entgegengesetzte Richtung, diesmal solten sich die Streifen jedoch nicht überlappen!
Falte alle Streife wie in Bild 9.

* * *

EN// You'll get a two dimensional star. (picture 7)
Now again fold all the strips in the opposite direction, this time they should not interlace.
Fold all the strips as shown in picture 9.


DE// Schiebe nun alle Streifen wie in Bild 10 unter den 'Quadraten' hindurch, sodass die dreidimensionalen Zacken wie in Bild 11 entstehen.
Schneide die überstehenden Streifen ab.

* * *

EN// Push all the strips through the 'squares' as you can see in picture 10, to make the three dimensional tips (picture 11).
Cut all the strip-ends.








Montag, 1. Dezember 2014

D E C E M B E R



 1. Amsterdam - Daughter

 2. Sweater Weather - The Neighbourhood

 3. Little Bit - Lykke Li

 4. Battles - Hudson Taylor

 5. Take Me To Church - Hozier

 6. My Head Is A Jungle - Wankelmut feat. Emma-Louise

 7. Cry Me A River - Michael Bublé

 8. Scattered - Florence & The Machine

 9. Think Twice - Groove Armada

10. Pictures Of You - The Cure

Sonntag, 30. November 2014

W I N T E R G R E Y





the forest is asleep
covered in wintergrey
dead branches 
reaching for colder skies
grounds leaking cold fog
cold smoke
filling our lungs
winter's fangs
got you gripped tight
and through the daylight
you will never see the sun








Sonntag, 9. November 2014

E U P H O R I A


Poncho – New Look // Jeans – Only // Shirt – Maison Scotch


DE // Ich weiß nicht genau warum, aber die gelben Blätter, die erhöhte Regenwahrscheinlichkeit und die sinkenden Temperaturen heben tatsächlich meine Stimmung.
Ich liebe den Herbst einfach mit allem, was dazu gehört.
Ich liebe das Gefühl, wieder neu anzufangen.
Alles löschen und wieder neu anfangen.

Und wo wir schon gerade bei Neuanfängen sind: dank meinem – jetzt nicht mehr ganz so neuem – Job im Theater, kann ich echt Veränderungen an mir beobachten.
Und wenn es auch nur ist, dass ich wirklich anfange, auch auffällige Kleidungsstücke mit mehr Würde zu tragen. Selbstsicherer.
Vielleicht liegt das daran, dass ich den lieben langen Tag von Stangen voll Kostümen, kreativen Köpfen und glänzenden, glitzernden, flauschigen und sonstigen Stoffen umgeben bind.
Jedenfalls bin ich so zu sagen verrückt nach schönen Dingen und besonderen Klamotten.

Was ich damit eigentlich sagen will ist, dass ich bei allen Gedanken darüber, was andere denken könnten, total vergessen habe, dass es viel wichtiger ist, was ich darüber denke, was ich so trage.
Nicht nur darüber, eigentlich darüber, wer ich bin.
Ich bin ein mehr oder weniger glücklicher Mensch, und ich liebe was ich mache.
Das ist alles was zählt.
Nichts anderes.

***

EN // I don't know what it is about leaves turning yellow, an increased probability of rainfall and the drop of tempratures, but it actually brightens my mood these days.
I love fall and everything that goes with it.
Somehow it always feels to me like a new beginning.
Wipe all the sheets clean and start over.

And speaking of new beginnings: with my now-not-so-new-anymore Job at the theater, I'm starting to realize some changes about myself too.
I'm recently becoming be more confident about wearing a little more eccentric pieces.
Maybe it's the fact that I'm surrounded by racks of costumes, creative minds and a lot of shiny, sparkly, fluffy and what not fabrics all day long, that makes me all crazy about pretty things and clothes that have a special touch to them.

What I'm trying to say is, by having all those stupid thoughts about other people's thoughts I completely forgot that it's a lot more important how I feel about what I wear.
Not just about what I wear, but basically who I am.
I'm a more or less happy person and I love what I'm doing.
That is all that matters.
Nothing else.



Samstag, 8. November 2014

N O V E M B E R


 1. Say My Name/Cry Me A River - The Neighbourhood

 2. Robbers - The 1975

 3. Bulletproof ... I Wish I Was - Radiohead

 4. Now Is Not The Time - Leo Stannard

 5. How You Like Me Now - The Heavy

 6. Crash And Burn - Angus & Julia Stone

 7. Beautiful Tango - Hindi Zahra

 8. Sleep Alone - Bat For Lashes

 9. Life With Grace - Super700

10. Indigo - Milky Chance

Sonntag, 2. November 2014

Z A T C H E L



Die Suche nach der perfekte Tasche für Arbeit und Schule war lang, und fast wäre ich verzweifelt, bis ich durch zufall in einem Laden die Marke 'Zatchels' entdeckt habe.
Nicht ganz überzeugt von der Farbe des Exemplars in besagtem Laden, habe ich kurzerhand gegoogled, und bemerkt, dass das die beste Entscheidung überhaupt war.

Ich habe mich für das Modell Classic Red Leather 14.5" entschieden.
Was mich total begeistert hat, ist dass man bei der Bestellung Details wie den Tragegriff, magnetische Verschlüsse, eine personalisierte Gravur oder Rucksack-Träger quasi nach belieben hinzufügen, oder weglassen kann.
Die Taschen werden dann so zu sagen nach Auftrag aus hochwertigem Leder handgefertigt.

Perfekt für mich! Personalisiert und das Prinzip 'erst bestellen, dann produzieren' ist fast schon ein kleines Manifest gegen die Massenproduktion.

Bei der Frage nach der Größe war das Problem auch schnell behoben, denn wer auf "What size bag do I need?" klickt, dem werden Fragen wie 'Passen meine Hefte da rein?' automatisch beantwortet. Ohne viel Messen und Rechnen.

***

It literally took me ages to find the perfect bag for work and school. But then I randomly stumbled over the brand 'Zatchels', and quick visit on their website made my decision very clear.

So now I'm the owner of a Classic Red Leather 14.5" Zatchels satchel.
I really liked the idea of adding little details such as a handle, magnetic fasteners, personalized engravings or backpack straps on your own desire.
Each bag is handmade according to your order.

Works perfectly with me! Personalized and the idea of crafting the product only after it's ordered, which is almost a little manifesto against mass production.

And if you're not sure which size of the bag you'll need, the answer is given to you automatically. You just have to click "What size bag do I need?" and questions as 'Do my books fit in there?' are irrelevant.




Freitag, 17. Oktober 2014

The Weather Diaries



DE // 'The Weather Diaries' zeigt die Faszination Norden.
Rauhe Natur, wildes Wetter und alte Geschichten; es liegt eine geheimnisvolle Aura über der subpolaren Klimazone.
In einer Welt, in der ein halbes Jahr lang Düsternis ein halbes Jahr Licht ablöst, hat auch die Mode eine andere Gestalt.
Die 3. Nordic Fashion Biennale zeigte deshalb Designer und eigentlich Künstler aus Island, Grönland und von den Färöer Inseln.

So nah und doch so fern von uns Kontinentaleuropäern.
Kein Wunder, dass sich so isoliert eine ganz andere Kultur entwickelt hat, als unsere.
Wetter und Lichtverhältnisse sind ein prägender Faktor knapp südlich des Polarkreises.
Das Land gibt nicht viel her. Menschen waren seit jeher darauf angewiesen, aus den knappen Ressourcend, die ihnen zu verfügung standen, das beste herauszuholen.
So wurden auch Materialien wie z.B. Robbenfelle - Abfallprodukte der Robbenfänger in Grönland - für die Herstellung vor allem zweckmäßiger Kleidung verwendet.
Was die Modewelt in Paris, Mailand, London und New York über Jahrzente hinweg geprägt und erschüttert hat, scheint kaum Einfluss auf die nördlichsten Flecken der Zivilisation gehabt zu haben.

Die in 'The Weather Diaries' abgedruckten Werke schaffen es diese Stimmung, das Gefühl und das Misterium einzufangen, und eine ganz besondere Faszinatio zu erwecken.
Melancholie und Ursprünglichkeit.
Die Bilder erinnern an zarte Elfen, wilde Naturfölker und die wilde, unergründete Natur selbst.
Und sie erzählen die Geschichte von einer völlig anderen Entwicklung und Orientierung der Mode.

Irgendwie haben es nordische Modeschöpfer mittlerweile geschaft, unsere Modewelt zu unterwandern, und allmählich bis an ihre Spitze zu klettern.
Zahlreiche gefeierte Designer haben Wurzeln im hohen Norden.
Doch waws ist es, das ihre Kreationen so besonders macht?

'The Weather Diaries' ist ein Buch für alle, die sich für Mode und den Norden interessieren, aber auch für Träumer und für die, die etwas Neues entdecken wollen.
Zu schade, dass ich es leider nicht geschafft habe, mir die Ausstellung in Frankfurt am Main anzuschauen.

* * *

EN // 'The Weather Diaries' displays the mysteries of the very north.
Raw Nature, wild weather and old stories; there is an unmistakably mysterious touch to the subpolar climate zone.
In a world, where the year is parted in periods of complete darkness and on the other hand pure daylight, even fashion has another face.
The 3rd Nordic Fashion Biennale offers a platform for promising designers and artists from Iceland, Greenland and the Färöer Islands.

So close and yet so far from us in the core of Europe.
No wonder that a culture quite different from ours has developed in those remote places.
Weather and lighting conditions pose an essential determination just a little more south than the arctic circle.
There's not much to live off the land. People were always forced to rely on and make the best of only few resources available.
That's why, e.g. materials as the skin of seals that were traditionally hunted in Greenland, were used to produce functional clothes above all.
What dictated and rocked the fashion world - as presented by and in Paris, Milan, London or New York - for decades, hardly touched or influenced the northernmost patches of civilization at all.

The artwork printed in 'The Weather Diaries' somehow manages to capture the atmosphere, the feeling and mystery, and to awake a certain special fascination.
Melancholy and purity.
The images suggest delicate fairies, wild peoples and the wild, unknown nature itself.
And they tell a story of an entirely different development and orientation of fashion.

Somehow more and more norse couturiers keep climbing up to the very peak of the international fashion industry.
Many celebrated designers have their roots in the far north.
But what makes their creations that special?

'The Weather Diaries' is a book for all those who are interested in fashion and nordic culture, but also for dreamers and those who want to discover a new obsession.
Too bad, I couldn't make it to the exhibit in Frankfurt am Main.

* * *

// The Weather Diaries: A Book In Celebration Of The Nordic Fashion Biennale //
// Cooper & Gorfer //
// ISBN: 978-3899555226 //





Dienstag, 14. Oktober 2014

O C T O B E R



 1. Between The Bars -  Elliot Smith

 2. You Should Know Where I'm Coming From - Banks

 3. Brother - Uncle Jed

 4. Get Lucky - Daughter

 5. Under The Thumb - Ashok

 6. Breathe Me - Sia

 7. L.A.F. - Broods

 8. With You I Never Lose - Athlete

 9. Lovers Of The Sun - David Guetta

10. Smells Like Teen Spirit - Nirvana

Sonntag, 14. September 2014

S E P T E M B E R

Die Playlist kommt diesen Monat leider etwas sehr verspätet.
Grund ist, dass ich seit dem 1. offiziell Maßsschneider-Lehrling bin!
Ich bereue keine Sekunde, dass ich diesen Weg und Beruf gewählt habe, aber es ist doch eine kleine Umstellung, und deshalb hatte ich auch die letzten beiden Wochen alles andere im Sinn als 'Ocean Blu'.
Aber allmählich legt sich die erste Aufregungswelle, und ich plane diesen Herbst noch ein paar Outfit- und Photographie-Posts, vor allem, da ich nach dem Ausmisten endlich einen zwingenden Grund habe, meine Herbstgarderobe aufzustocken.
Da ich mich ja jetzt quasi auch offiziell den ganzen Tag mit Kleidung beschäftigen darf, kann ich mir vorstellen, dass vielleicht auch endlich regelmäßiger Content auf diesen Blog kommt.
Naja, aber wir wollen mal nicht zu enthusiastisch sein ;) 
Alles zu seiner Zeit, und was kommt, weiß sowieso niemand.


 1. Death Defying Acts - Angus & Julia Stone

 2. Home - Edward Sharpe & The Magnetic Zeros

 3. Civillian - Wye Oak

 4. E.S.T. - White Lies

 5. All Night - Parov Stelar

 6. Bad Habit - The Kooks

 7. This Time I Will Blur You - Julian Heidenreich

 8. Noir - Sofi de la Torre

 9. Mrs. Robinson - Simon & Garfunkel

10. Do The Hippogriff - The Weird Sisters (HP4 Soundtrack) :)

Samstag, 30. August 2014

R U N III


10 Tage vorbei!

Zeit für ein kleines Resüme meiner Erkenntnisse der letzten Tage.
Nachdem ich feststellen musste, dass von 0 auf 100 von heut auf morgen einfach nicht geht, habe ich in den ersten 10 Tagen des Experiments eigentlich 3 essenzielle Dinge gelernt:
  1. Joggen ist tatsächlich nur ca. 20% physische Ausdauer, und 80% psychisch
    Zwei perfekte Beispiele: Nachdem ich meinen inneren Schweinehund überwunden habe, und einfach die längere Runde gejogged bin, war meine reguläre Runde plötzlich um einiges einfacher, von einem Tag auf den anderen.
    Und immer wenn ich keine Lust mehr habe, und darüber nachdenke, eine Abkürzung zu nehmen, beschäftige ich mich so mit diesem Gedanken, dass ich gar nicht wirklich merke, wie ich schon lange an der Abzweigung vorbei bin.
    Schon irgendwie lustig ;)
  2. Yoga und Stretching nach dem Laufen beugen Muskelkater vor, und zusätzliches Workout hält auch die Muskeln straff, die beim Joggen nicht gebraucht werden.
  3. Es ist gar nicht wichtig wie schnell man am Anfang läuft, die Geschwindigkeit kommt ganz von selbst. Es ist sowieso gesünder nicht gleich auf 180 zu pushen, sondern langsam aber kontinuierlich immer weiterzumachen.

***

The first 10 days are over!

Time to sum up my conclusions of the last few days.
Besides finding out that you can't go from naught to full speed over night, I learnd 3 essential things about running so far:

  1. Running is only about 20% physical strength and 80% mental strength
    Two examples: After jogging the longer route my regular jogging route suddenly seemed to have become a lot easier.
    And whenever I feel like taking a shortcut I get so engaged in thinking about weather I should do it or not, that I'm already well past the next turnoff again.
  2. Yoga and stretching afterwards is the best thing to prevent sore muscles.
    Additional workout keeps all the muscles trained that you don't use while running.
  3. It's not important how fast you are at the beginning. Speed will come gradually on it's own.
    Plus it's healthier not to push the limits from the very beginning, but start slowly and keep going steadily.   

Montag, 25. August 2014

R U N II

Tag 5 erfolgreich!



Ich habe mir überlegt, dass ich hier alle fünf Tage ein kleines Update über den Verlauf der 60-Tage-Jogg-Challenge posten will.
Zur Motivation, oder falls vielleicht jemand da draußen sich inspiriert sieht, ebenfalls so eine Challenge auszuprobieren. ;P

Für den Anfang habe ich mir gedacht, ich stelle euch mal meine 'Run.Eat.Sleep.Repeat.-Playlist' vor.
Diese Songs laufen bei mir momentan immer währen dem joggen, und passen auch perfekt zu meinem Rhythmus.

Ich gehöre nämlich zu den Läufern, die ohne Musik nur halb so ausdauernd sind.
Normalerweise vertrage ich keine all zu laute Musik, aber beim Joggen ist es mir am liebsten, wenn die Musik schon fast das Atmen übertönt.
Außerdem habe ich bemerkt, dass das Laufen für mich weniger anstrengend ist, wenn ich nicht auf den Weg vor mir schaue, sonder irgendwo in der Gegend herum.

Tja, wer weiß, was ich alles für neue Erkenntnisse gefunden haben werde, wenn diese 60 Tage vorbei sind. ;P

***

Day 5: check!

I thought it would be a good idea to post a little update about my 60-Days-Running-Challenge every 5 days.
To stay motivated and maybe inspire some of you out there to give it a try themselves. ;P

For starters I'd like to present you some songs that are currently on my 'Run.Eat.Sleep.Repeat.' iPod-playlist.
Whenever I go running, this is what I listen to.
I belong to that kind of runners who's performance is only half as good without music.
Actually I'm not a huge fan of loud music but while running I prefere it if the volume is up so I don't have to hear how hard I'm breathing. ;P


Run. Eat. Sleep. Repeat.

 1. Addicted To You – Avicii

 2. Counting Stars - OneRepublic

 3. Homewrecker – Marina & The Diamonds

 4. Love Alight - Crystal Fighters

 5. Faster – Sofi de la Torre

 6. Midnight City - M83

 7. Netzwerk (Falls Like Rain) - Klangkarussell

 8. Dirty Paws - Of Monsters And Men

 9. Lost A Girl - New Young Pony Club

10. Black Betty - Ram Jam

Donnerstag, 21. August 2014

R U N [60-Days-Challenge]


60 Tage.
Das sind knapp 2 Monate, fast 8 Wochen.
Und genauso oft muss man etwas jeden Tag machen, damit es zur Gewohnheit wird.

Mit dieser Überlegung hat diese 60-Days-Challenge angefangen.
Ausgerechnet im Urlaub an einem idyllischen Bergsee, bei ungemüticher Kälte und Regen fiel uns nichts besseres ein, als an einem etwas ungewöhnlichen Fitnessplan zu arbeiten:
Zusammen mit einer gleichgesinnten Mitstreiterin, will ich in den nächsten 60 Tagen jeden Tag die Joggingschuhe rausholen und rennen, was das Zeug hält.
Ziel ist es, aus einer eher sporadischen Schönwetter-Läuferin eine Joggerin zu machen, die diesen Titel auch verdient.

Was ich mir davon erhoffe? Mehr Fitness und Selbstdisziplin!

Vermutlich wird es einige Faktoren geben, die das alles etwas erschweren. Zum Beispiel, dass wir nicht zusammen laufen können, sondern die Challenge quasi international machen (Deutschland und Österreich), oder dass das Wetter nicht immer strahlender Sonnenschein sein wird, aber ich denke, eine Herausforderung hat noch niemandem geschadet, und wenn das Ergebnis dann stimmt, wir das Gefühl umso besser sein.
Als Ansporn haben wir immerhin eine gemeinsame Shoppingtour festgesetzt, und ein tolles neues Sportoutfit zur Belohnung, dass wir dann auch mit Würde tragen können.

Mal sehen, was wir daraus machen werden.
Aber jetzt: auf die Plätze, fertig, los!


***

60 days seems to be quite a long time.
And it's just for how long you have to do something every day to get used to it.

That was the idea behind this 60-Days-Challenge.
While spending our rainy and cold summer vacations at an idyllic lake in the mountains a friend and I didn't have anything better to do than make up an epic fitness-plan.
For the next 60 days we'll go jogging every day until we're no longer sporadic sunshine-joggers but actual runners that deserve the name.

I really hope to get a little more fitness and self-discipline from our little experiment.

For sure there will be some obstacles, such as bad weather or the fact that we can't run together and motivate each other as we're not even in the same country, but that's why it's called a 'challenge', isn't it?
Of course there's also a little prize we set for ourselves to stay motivated: a shopping tour and an actual sports outfit.

Time will tell what we'll make of all this.
But for now: ready, set, go!


Dienstag, 19. August 2014

L O A F E R L O V E R


// Gummistiefel - Anna Field // Budapester - Tosca Blu // Loafers - Buffalo // Boots - Camel //


Um ehrlich zu sein, hasse ich es, im Sommer einkaufen zu gehen.
Wenn ich in einem Laden stehe, dann kann es draußen 40°C haben, und das, was mir am Besten gefällt, ist immer noch ein Pulli, oder soetwas in der Art.
Ich mag es nicht besonders, Hotpants zu tragen, wenn ich nicht muss, weil ich sonst schmelzen würde, und es widerstrebt mir ein Top ohne Cardigan zu tragen.
Am schlimmsten sind aber Schuhe.
Sommerschuhe sind das Grauen für mich.
Ich finde Flip-Flops, Sandalen und was es sonst so gibt einfach grauenhaft an mir.
Des wegen sind meine Sandalen dieses Jahr wohl auch noch weitestgehend ungetragen ...
Ballerinas, OK, aber am liebsten habe ich Stiefeletten, Schnürer und Loafers.
Oder eben barfuß, so oft und viel es geht, aber in der Öffentlichkeit ist das ja bekanntlich schlecht.
Woher das kommt? Keine Ahnung!
Jedenfalls ist es so.

Deshalb ist es wohl auch schon seit ein paar Jahren bei mir Tradition geworden, im Sommerurlaub Anfang August diverse Modezeitschriften für September zu kaufen.
Und während den anderen das Eis noch in der Waffel wegschmilzt, sitze ich mit Skizzenbuch und Hochglanzmagazinen im Schatten und Plane die Neuordnung meiner Garderobe für den Herbst.


***

To be honest, I hate shopping in summer.
Even if it's 40°C outside, what I like best is knit pullovers or a pair of jeans.
I can't say I like wearing hot-pants or tank-tops. It's just a matter of fact that I'd get a heat stroke if I didn't.
But the worst thing is shopping for shoes.
I hate having to wear flip-flops, sandals and such.
Flats are fine with me, but ankle-boots, sneakers and loafers are even better.
So my solution is walking around barefoot as much as possible. In public this isn't really an option, though.

Maybe all that is the reason why it has become my personal tradition to start buying fashion magazines and studying the runway looks of the upcoming season when I'm still on summer vacations in august.
While others eat their ice-cream in the summer heat, I'm sitting in the shadows, already planing my wardrobe additions for the cooler days to come.


Mittwoch, 6. August 2014

W E D D I N G B E L L S


Neulich hatte ich die einmalige Gelegenheit, auf der Hochzeit meiner Cousine zu fotografieren.
Es war eine echte Traumhochzeit, perfekte Location, glückliches Hochzeitspaar ... alles hat zum anderen gepasst.



Und obwohl ich überhaupt nicht religiös bin, hatten die beiden, wie ich finde, den perfekten Trauspruch:




Die Liebe ist langmütig und freundlich,

die Liebe eifert nicht, die liebe treibt nicht Mutwillen,

sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig,

sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern,

sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,

sie freut sich aber an der Wahrheit,

sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles,

die Liebe hört niemals auf

  1. Korinther 13, 4 – 8







Sonntag, 3. August 2014

S T O N E

'Angus & Julia Stone' von Angus & Julia Stone klingt eigentlich nach einem Debütablum.
Tatsächlich ist das neue Album des Duos neben einigen EPs schon die dritte gemeinsame Platte.


Sie klingt, wie man es von den Geschwisstern Stone gewohnt ist, eher leise, aber dafür intensiv.
Viel Gitarre, viel Rhythmus und zwei Stimmen, die perfekt miteinander harmonieren.
Um es mit so wenigen Worten wie möglich zu sagen: Ein durch und durch gelungenes Album.

Anspieltipps: A Heartbreak, All This Love, Death Defying Acts

Freitag, 1. August 2014

A U G U S T



 1. A Heartbreak - Angus & Julia Stone

 2. Omaha Beach - Julian Heidenreich

 3. Love Alight - Crystal Fighters

 4. Netzwerk (Falls Like Rain) - Klangkarussell

 5. I Need Answers - Asta

 6. Lost Stars - Keira Knightley

 7. Lithium - Nirvana

 8. Blodstream - Stateless

 9. Run Run Run - The Notwist

10. Enjoy The Silence - Depeche Mode

Sonntag, 20. Juli 2014

C A I P I R I N H A

Wenn die Temperaturen über die 20°C-Marke klettern, gibt es nichts besseres, als ein erfrisschendes Getränk mit viel Eis.
Und wer den Glamour-Faktor inklusive will, der stillt dieses Bedürfnis einfach mit alkoholfreien Cocktails.
Mein Favourit: Caipirinha Ginger


Limette achteln und in ein großes Glas geben.
Etwa zwei TL braunen Zucker auf die Limetten geben, und beides 'zerstampfen', sodass sich Limettensaft und Zucker vermischen.


Den Rest des Glases mit Crushed Ice auffüllen.
Ginger Ale darüber gießen.
Fertig!



*

Die Sonne stand hoch am Himmel.
Nicht der kleinste Hauch einer Wolke tummelte sich am makellos blauen Himmel.
Leidglich eine leichte warme Brise kräuselte das indigofarbene Wasser in der trägen Mittagshitze.
Sie lag auf einer niedrigen Korbliege auf dem Rücken. Flach, sodass das bisschen Wind angenehm über sie hinweg fegte. Der breitkrempige weiße Sonnenhut warf großflächige tiefe Schatten über ihr Gesicht und Dekolletee, dennoch trug sie eine dunkle Sonnenbrille mit großen Gläsern und glänzend schwarzem Rand.
Die Sonne hatte auf ihrer Haut bereits einen bronzenen Schimmer hinterlassen, von der sich der weiße Bikini leuchten abhob.
Dieser Kontrast wurde durch die dunklen Farben des Mahagonidecks und des Korbgeflechts nur verstärkt, die sich edel von dem in der Sonne funkelnden weißen Lack der Yacht absetzten.
Dicht neben einer Hand die elegant über der Armlehne hing, stand ein frischer Cocktail auf einem niedrigen gläsernen Beistelltisch. Dicke Wassertropfen waren in der Hitze außen am Glas kondensiert, das bis obenhin mit Eissplittern angefüllt war.
Von irgendwo her aus dem inneren des Schiffes drang leise Klaviermusik herauf. Jemand übte auf dem Steinway im Wohnzimmer.
Sie rückte sich mit einer trägen Geste die Sonnenbrille auf der Nase zurecht, und setzte sich auf.
Das Buch, das aufgeklappt, auf den Seiten ruhend, neben ihr gelegen war, schlug dumpf am Boden auf.
Beiläufig, fast schon desinteressiert, platzierte sie es neben dem Glas, und nahm stattdessen dieses in die Hand.
F. Scott Fitzgerald, in dessen Welt sie noch vor einer Stunde so vertieft war, dass sie vorgab, die Stimme ihres Onkels nicht gehört zu haben, die sie zu einer Partie Black Jack einlud, war vergessen.
Der Sommer machte sie sprunghaft und rastlos. Verlieh allem eine Aura der Kurzlebigkeit und gleichzeitig eine zeitdehnende Lethargie, stellte dem Genuss des puren Augenblicks das Wissen um seine Endlichkeit gegenüber.
Das glänzende Blackberry, dass im Schatten unter der Liege lag, vibrierte laut, doch sie ignorierte es.
Der Moment war zu kostbar, um ihn zu teilen.
Und in einer so spontanen, fließenden Bewegung, dass es einen stillen Beobachter wohl einige Augenblicke gekostet hätte, um sie zu verstehen, erhob sie sich, stieg auf die Reling, flog und tauchte in das angenehme Kühl des glasklaren Ozeans.

*




Dienstag, 8. Juli 2014

P A R I S I E N N E

Fast zwei Wochen nach unserem kleinen Paris-Trip bin ich immer noch ziemlich besessen von dieser Stadt und ihrem Flair.
Ich bin zwar nicht gerade gut darin, Outfit-Posts zu gestalten, aber da ich mir extra ein Paris Outfit ershopped habe, wollte ich das nicht außen vor lassen.




" Wenn du das Glück hattest, als junger Mensch in Paris zu sein, dann trägst du die Stadt für den Rest deines Lebens in dir, wohin du auch gehen magst, denn Paris ist ein Fest fürs Leben."

- Ernest Hemingway




Skirt: Naf Naf   //   Blouse: Zara   //   Shoes: Tamaris


//   Bohème - We Invented Paris  //





Sonntag, 6. Juli 2014

J U L Y



 1. Old Money - Lana Del Rey

 2. Still - Daughter

 3. Heart Shaped Box - Nirvana

 4. Say Something - A Great Big World feat. Christina Aguilera

 5. Loveland - Milky Chance

 6. Strong - London Grammar

 7. The Beast - Angus & Julia Stone

 8. Metal Heart - Cat Power

 9. I Love You - Said The Whale

10. Drops of Jupiter - Train

Samstag, 28. Juni 2014

P A R I S

Paris ist eine unglaubliche Stadt.
In nur 5 Tagen hat sie mich komplett eingenommen.
Seien es die Straßenzüge gesäumt von wunderschönen alten Stadthäusern, der Eiffel-Turm, die Metro …
Nicht umsonst wurden ganze Romane über die Stadt der Liebe geschrieben.
Diese Stadt hat einfach einen ganz besonderen Charme.




Paris ist wie man weiß nicht nur Stadt der Liebe, sondern auch Stadt der Mode.
Edel-Boutiquen drängen sich rund um die Champs Élysées eng aneinander, und die Modenschauen in Paris sind wohl die bekanntesten überhaupt.
Deshalb war es fast schon obligatorisch, die Dries van Noten Ausstellung in der Abteilung für Mode und Textilien im Musée des Arts Décoratifs anzuschauen.
Ich weiß, ich mache mir Feinde, wenn ich das schreibe, aber dieser Seitenflügel des Louvre war 1000 Mal besser als die Mona Lisa.
Der Hauptteil des berühmten Musée du Louvre war nämlich nichts anderes als überrannt und mehr Touristenfalle als Museum.

An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich ein 100%iger Chanel-Anhänger bin.
Kein Wunder also, dass der Besuch der Chanel-Boutique in der Rue de Cambon auf Platz Eins meiner Top-Paris-Erlebnisse steht.



Schon Wochen bevor ich in Richtung Frankreich gefahren bin, hatte ich mir überlegt, was ich mir in dem Laden kaufen würde, der einst der Erste war, den Coco Chanel eröffnet hatte.
Es war schon ein tolles Gefühl, mit einer Tüte – wenn auch einer kleinen – von Chanel durch die Straßen zu schlendern. ;)

Fakt ist, Paris ist schon ein teures Pflaster.
Allerdings habe ich mich davor schon darauf eingestellt, und beschlossen, bei bestimmten Dingen einfach den Preis zu ignorieren.
So auch im Café de Flore und bei Ladurée.
Wer Gossip Girl kennt, kenn auch die bunten kleinen Macarons, die Blair und Serena Tonnenweise zu sich nehmen, wie es scheint. Und diese Leckereien sind natürlich von keiner anderen Konditorei als Ladurée. Man munkelt auch, dass es nirgendwo bessere Macarons gibt, als dort.
Mir war es das jedenfalls wert, schon allein wegen der niedlichen Verpackung.


Das Café de Flore ist vor allem dafür bekannt, schon Gäste wie Sartre und Picasso bewirtet zu haben. Karl Lagerfeld soll ebenfalls zu den Dauergästen des auf den ersten Blick unscheinbaren Eck-Cafés im berühmtberüchtigten Literaten- und Künstlerviertel Saint Germain des Prés des Rive Gauche zählen.
Für mich war klar, dass ich dort zumindest einen Espresso trinken musste.



Ein ganz besonderer Ort, den es sich wirklich einzuschließen lohnt, wenn man eine Städtereise nach Paris plant, ist der Cimetière du Père Lachaise.
Auf dem größten Friedhof der Stadt liegt so manche berühmte Persönlichkeit.
Allerdings sollte man sich Zeit nehmen, denn der Père Lachaise ist nicht nur riesig, sondern auch sehr hügelig, und die Gräber berühmter Persönlichkeiten alles andere als einfach zu finden.
Zumindest, wenn man sich keine Orientierungskarte kaufen will.
Es mag vielleicht seltsam klingen, dass man für einen Friedhof einen 'Stadtplan' benötigt, aber die halb verfallenen Eingänge zu Gruften und die verwinkelten Gassen zwischen den Gräbern erwecken auch eher den Eindruck einer schlafenden Stadt, als den eines gewöhnlichen Friedhofes.




Für einen tollen Ausblick über die Stadt lohnt sich natürlich Sacre Coeur in Montmartre, auch wenn man vorn dort leider den Eiffel-Turm nicht sehen kann.



Wer Wert darauf legt, das markante Profil der Stadt mit Wahrzeichen von oben zu Gesicht zu bekommen, der kommt bei Dämmerung auf der Aussichtsplattform des Tour Montparnasse auf seine Kosten.
Wir haben dort einen wunderschönen pinkfarbenen Sonnenuntergang und den glitzernden Eiffel-Turm um 11 Uhr abends bestaunt.